England Flagge mit E-Zigarette

Britische Studie zu E-Zigaretten: Die 5 wichtigsten Erkenntnisse

Christian Allgemein, Gesundheit 6 Comments

Einleitung

Die meisten Dampfer wissen dass die Aussage “E-Zigaretten sind mindestens 95% weniger schädlich als Tabakzigaretten” ihren Ursprung in einer britischen Studie aus 2014 und ihrem Update aus 2015 hat. Leider findet man momentan nur die insgesamt ~150 Seiten Originaltext oder aber einen Dreizeiler ohne Details.

Das ist schade, denn diese britische Studie der Wissenschaftsorganisation Public Health England (PHE) ist eine der umfangreichsten Studien zu der Wirkung von E-Zigaretten. Die PHE ist eine Abteilung des britischen Gesundheitsministeriums. Die Briten haben sich intensiver, und vor allem konstruktiver, mit dem Thema E-Zigarette beschäftigt als jedes andere Land.

Über die Motive der britischen Regierung haben wir schon ausführlich berichtet. Zusammengefasst kann man sagen, dass sie es in Kauf nehmen kurzfristige Steuereinnahmen durch den Verkauf von Tabakprodukten zu verlieren, weil sie dadurch die Gesundheit der Bevölkerung erheblich verbessern. So sparen sie langfristig, da ein gesundes Volk auch deutlich günstiger ist und gleichzeitig mehr leisten kann.

In diesem Beitrag wollen wir einen genaueren Blick auf die Studie werfen und Euch zeigen was diese 95% bedeuten, wie die Briten zu dieser Einschätzung kommen und was sie sonst noch zum Thema Dampfen herausgefunden haben.

Rauchentwöhnungsmittel oder Einstiegsdroge?

Ein Schreckensszenario das von den Gegnern der E-Zigarette oft gezeichnet wird: Kinder nutzen die E-Zigarette als seichten Einstieg und wechseln später zu Zigaretten oder gar härteren Drogen.

Nur 0,2% der Dampfer haben vorher nicht geraucht

Die Realität sieht glücklicherweise anders aus. Es gibt zwar einige Jugendliche die mit der E-Zigarette experimentieren, aber dauerhaft benutzt sie kaum einer. Nur 0,2% der E-Zigaretten-Nutzer haben vorher nicht geraucht. Und immer weniger Jugendliche fangen überhaupt mit dem Rauchen an. Nur 2% der Jugendlichen benutzen die E-Zigarette mindestens einmal im Monat und nur 0,5% mindestens einmal in der Woche.

“Das Rauchen unter Jugendlichen und Erwachsenen hat weiter abgenommen und es gibt derzeit keinerlei Beweis dass E-Zigaretten das Rauchen wieder gesellschaftlich normalisieren würden. Stattdessen deuten die Beweise des Berichtes in die Richtung einer größeren Nutzung von E-Zigaretten bei reduzierter Nutzung von Tabakzigaretten, mit stärker werdenden Anzeichen dass E-Zigaretten als effektives Rauchentwöhnungsmittel oder als Mittel zur Reduktion des Tabakkonsums geeignet sind.”

Die E-Zigarette als Rauchtentwöhnungsmittel

Für die meisten Dampfer ist dies zwar keine ernsthafte Frage, aber schön wenn es auch durch Studien untermauert wird: Die E-Zigarette ist als Rauchentwöhnungsmittel sehr gut geeignet, weil sie sehr viele Komponenten der Zigarettensucht ersetzt.

“Aktuelle Studien stützen die Erkenntnis des Cochrane Berichtes, dass E-Zigaretten Menschen dabei helfen können mit dem Rauchen aufzuhören und ihren Zigarettenkonsum zu reduzieren. Es gibt auch Hinweise darauf, dass E-Zigaretten das Aufhören oder Reduzieren des Zigarettenkonsums bei Rauchern unterstützen können, die nicht vorhaben aufzuhören oder Hilfsmittel ablehnen. In diesem Feld braucht es weitere Untersuchungen.”

Warum es für manche so leicht und für andere auch mit der E-Zigarette noch schwer ist das Rauchen dranzugeben, haben wir erst kürzlich in einem Beitrag genauer beleuchtet (Wie gut ersetzt die E-Zigarette die Tabakzigarette?).

Die Gefährlichkeit von E-Zigaretten

Auch die Briten stellen fest, dass in Untersuchungen immer wieder Schadstoffe in E-Zigarettendampf gefunden werden. Diese liegen aber fast immer in einem Bereich der 100-1.000 Mal niedriger ist, als die Schadstoffbelastung die von klassischem Zigarettenrauch ausgeht.

“In der Analyse kam man zu dem Schluss, dass die Gefahr, die von E-Zigarettenprodukten ausgeht, welche auf dem Markt sind, ‘wahrscheinlich extrem gering ist und mit Sicherheit geringer als die, die vom Rauchen ausgeht’. Außerdem ‘sind die Gesundheitsrisiken durch passiven Kontakt mit E-Zigarettendampf wahrscheinlich extrem gering.’ Diese Schlussfolgerungen stimmen mit der Bewertung eines internationalen Teams von Experten, welches die Risiken des Dampfens auf weniger als 5% derer des Rauchens einschätzt [10] und einer ausführlichen Bewertung relevanter Literatur durch ein anderes Team von Experten überein. Das zweite Team schlussfolgerte, dass ‘E-Zigaretten Aerosol ein paar der Giftstoffe enthalten könnte, die im Zigarettenrauch enthalten sind, aber in Mengen die sehr viel geringer sind. Die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen von E-Zigaretten sind unbekannt, aber verglichen mit Zigaretten, sind E-Zigaretten wahrscheinlich sehr viel weniger, wenn überhaupt, schädlich für Nutzer und Außenstehende’ [132].”

Warum gerade 95%?

Wenn man die meisten Schadstoffe des Tabakrauches in E-Zigaretten gar nicht findet oder sie bei einem Hunderstel bis Tausendstel liegen, läge es eigentlich Nahe die Schädlichkeit auf unter 1% einzuordnen. Die Briten begründen ihre Einschätzung damit, dass einige Aromen eventuelle Langzeitrisiken bergen könnten. In einem separaten Statement heißt es wörtlich:

“Some flavourings and constituents in e-cigarettes may pose risks over the long term. We consider the 5% residual risk to be a cautious estimate allowing for this uncertainty.”
(“Einige Aromen und Bestandteile in E-Zigaretten könnten Langzeitrisiken bergen. Wir halten ein Restrisiko von 5% für eine vorsichtige Einschätzung die dieser Ungewissheit gerecht wird.”)

Analyse negativer Studien

Bei ihrer Analyse betrachteten sie vor allem auch kritische Studien, deren Ergebisse die E-Zigarette in ein schlechtes Licht rücken, und gerne von der Presse aufgenommen werden. Es wird sehr ausführlich und einleuchtend erklärt warum der Versuchsaufbau, die Durchführung und/oder die jeweilige Analyse fehlerhaft war.

So wurden in einer Studie zum Beispiel Mäuse mit einer extrem hohen Nikotindosis bedampft und ihre erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen nicht auf den übertriebenen Nikotingehalt zurückgeführt, sondern auf freie Radikale im Dampf. Diese lagen aber bei rund einem Tausendstel im Vergleich zu Zigarettenrauch.

In einem anderen Versuch wurden Akkuträger bei maximaler Leistung mit dafür ungeeigneten Verdampfern betrieben, und nicht von Menschen, sondern Robotern genutzt. Die dabei gemessenen hohen Mengen an Aldehyden widersprechen zahlreichen anderen Studienergebnissen und lassen sich leicht dadurch begründen, dass der Verdampferkopf überhitzt und die Watte verkokelt wurde. Dementsprechend fällt das Urteil der britischen Wissenschaftler aus:

“Keine der oben genannten Studien hat Einfluss auf die Ergebnisse, die Professor Britton 2014 für PHE veröffentlichte. Während das Dampfen nicht zu 100% gesund sein mag, sind die meisten Chemikalien, die zu Krankheiten führen, die mit Zigaretten assoziiert werden, dabei nicht vorhanden. Diejenigen Chemikalien, die auch beim Dampfen vorhanden sind, stellen nur bedingt eine Gefahr dar.”

Dampfen ist nicht gleich dampfen

Schon im Vorwort der britischen Studie wird ein ganz wesentlicher Punkt angesprochen, den wir auch nicht müde werden unseren Kunden zu erklären. Denn, wie auch Prof. Dr. Stöver in seinem Buch schreibt, gibt es große Unterschiede wie man dampft. Draht, Watte, Liquid und Leistung beeinflussen auch welche Stoffe – und wie viele davon – man zu sich führt. Geräte und Liquids können sich bzgl. ihrer Unbedenklichkeit stark unterscheiden. Ein mechanischer Akkuträger birgt beispielsweise weniger Sicherheit als ein Akkuträger der vor Überhitzung, Überlastung oder Verpolung geschützt ist. Ein Temperaturmodus kann einen sogenannten “Dry Hit” (das Verkokeln trockener Watte) effektiv verhindern und damit Schadstoffe reduzieren. Und auch bei den Inhaltsstoffen der Liquids und ihrer Reinheit gibt es mitunter große Unterschiede.

Auch beim Dampfen gilt: Weniger ist mehr

Zu guter Letzt, sollten wir uns auch eingestehen, dass – wie bei allem – die Dosis nicht außer Acht gelassen werden sollte. Das werden manche unserer besten Kunden zwar nur ungern lesen, aber wir sollten dennoch festhalten dass es sicherlich besser ist 5ml am Tag zu verdampfen als 50ml. Und wenn man mit dem 20 Watt Verdampfer glücklich ist, gibt es auch keinen triftigen Grund auf ein 200 Watt Modell zu wechseln.

Gefahren durch Passivdampf

Passivdampf

Die Briten untersuchten 4 Studien die den Kontakt mit Nikotin durch passives Dampfen erforschten. In einer Studie aus 2014 wurde der Nikotingehalt von ausgeatmetem E-Zigaretten Dampf gemessen.

Nikotinrückstände mehr als 100 Mal niedriger

“E-Zigarettendampf enthielt acht Mal weniger Nikotin als Zigarettenrauch [78]. Wenn man umgebungsbedingten Nikotinkontakt bewertet, muss man zusätzlich die Tatsache einbeziehen, dass Nebenstromrauch (also der Rauch von dem angezündeten Ende der Zigarette, der unabhängig davon produziert wird, ob der Raucher gerade einen Zug nimmt oder nicht) für etwa 85% des Passivrauchs verantwortlich ist. Dieser existiert bei E-Zigaretten nicht. Eine Studie, untersuchte Nikotinrückstände auf Oberflächen in Häusern von Rauchern und Dampfern. Man berichtet hier bei Dampfern von zu vernachlässigenden Mengen, die 169 mal geringer sind als vom Rauchen stammenden Rückstände.”

Auch die anderen drei Studien (Colard, Goniewicz und Ballbe) weisen allesamt auf eine derart niedrige Nikotinkonzentration (als Aerosol in der Raumluft und als Ablagerungen auf Oberflächen) hin, welche keine Gesundheitsgefährdung für Kinder darstellt.

Cotininwerte 1000 Mal niedriger als bei Rauchern

Bei Passivdampfern die in Dampferhaushalten leben, wurde Cotinin (ein Abbauprodukt von Nikotin) in Speichel und Urin gefunden. Allerdings lagen die Werte bei etwa einem Tausendstel im Vergleich zu Rauchern.

Daher ist auch die Schlussfolgerung richtig E-Zigaretten nicht mit Tabakzigaretten über einen Kamm zu scheren und beim Nichtraucherschutz identisch zu behandeln. So rät die britische Regierung die Nutzung von E-Zigaretten eher zu erlauben als das Rauchen von Tabakzigaretten.

“EC should not routinely be treated in the same way as smoking. It is not appropriate to prohibit EC use in health trusts and prisons as part of smokefree policies unless there is a strong rationale to do so.” (E-Zigaretten sollten nicht routinemäßig genauso behandelt werden wie Zigaretten. Es ist nicht angemessen, das Verwenden von E-Zigaretten in psychiatrischen Einrichtungen und Gefängnissen als Teil einer rauchfreien Politik zu verbieten, wenn es dafür keine starke Argumentation gibt.)

Mann mit E-Zigarette auf Intensivstation im Krankenhaus

Auch in Deutschland wird der Umgang mit der E-Zigarette immer lockerer. Hier erlaubten die Ärzte einem Mann auf der Intensivstation das nikotinfreie Dampfen – was ihn sichtlich erfreut.

Nikotinaufnahme und Abhängigkeitspotential

Die Briten betrachteten in ihrer Studie auch die potentielle Gefahr hochdosierter nikotinhaltiger Liquids. Dabei wollten sie vor allem herausfinden, wie groß die Gefahr einer versehentlichen Überdosierung ist (z.B. bei Kleinkindern die unbemerkt eine ganze Flasche Liquid trinken).

Schädlichkeit von Nikotin

Ja, Nikotin ist – genau wie Koffein – ein Nervengift und potentiell tödlich. Doch obwohl auf jedem Spielplatz Hunderte Zigarettenstummel im Sand liegen, und fast täglich welche von Kindern gegessen werden, gab es seit Jahrzehnten keinen Fall einer ernsthaften Nikotinvergiftung. Es gab auch bereits einige Vorfälle mit nikotinhaltigen Liquids. Der extremste Fall war ein Kleinkind das insgesamt 24mg Nikotin in Lösung trank (zum Vergleich: eine rote Marloboro enthält 0,8mg). Das Kind hatte leichte Vergiftungserscheinungen (Lethargie und Erbrechen), konnte aber nach 24 Stunden Beobachtung ohne bleibende Schäden entlassen werden. Denn selbst wenn man es wollte, ist es gar nicht so einfach sich mit Nikotin umzubringen…

Selbstmordversuche mit Nikotin

Es gab schon einige Suizidversuche mit hochdosierten Nikotinlösungen. Sie waren fast immer erfolglos. Auf die orale Einnahme von extrem hohen Dosen Nikotin folgt fast immer Erbrechen und schnelle Erholung ohne bleibende Schäden. So auch in diesem, zurecht umstrittenen, Selbstversuch eines bekannten YouTubers mit 180mg Nikotin. Es gab insgesamt nur zwei erfolgreiche Selbstmordversuche: Im ersten Fall trank ein Mann insgesamt über 10.000mg Nikotin in Lösung, und im zweiten Fall spritzte sich jemand das Nikotin direkt ins Blut.

So kommen die Engländer zu folgendem Fazit:

“E-Liquid wird im Normalfall in 10 ml Flaschen, die bis zu 360 mg Nikotin enthalten, verkauft [Anmerkung: in Deutschland sind es 200mg]. Wenn das Liquid wie vorgesehen angewendet wird, stellt dies kein Risiko für Dampfer dar. Das Liquid sollte sich jedoch in einer kindersicheren Verpackung befinden, um kleine Kinder die eventuell die Geschmacksrichtung attraktiv finden daran zu hindern, es zu trinken. In der E-Zigarettenindustrie scheint dies weitgehend akzeptiert zu sein. Alle E-Liquids die wir bisher im Vereinigten Königreich und weltweit gefunden haben, wurden in kindersicheren Verpackungen verkauft.”

Nikotin in Liquids langsamer und weniger suchterregend

Das Nikotin in E-Zigaretten unterscheidet sich von dem in klassischen Tabakzigaretten insofern, dass es deutlich mehr gebundenes und weniger freies Nikotin enthält. Dies ist weniger suchterregend, aber anfangs auch weniger befriedigend. Während beim Rauchen einer Tabakzigarette schon nach 20 Sekunden Spitzenwerte an Nikotin im Blutplasma gemessen werden, dauert es bei der E-Zigarette einige Minuten bis das Nikotin im Blut ankommt.

“Klassische Zigaretten liefern Nikotin sehr schnell über die Lunge. […] Obwohl einige E-Zigarettenprodukte bereits ein gewisses Maß an Lungenabsorption bieten könnten, wird das meiste Nikotin wahrscheinlich über den sehr viel langsameren Weg der Mundschleimhaut und der oberen Atemwege aufgenommen. Auf gewisse Weise ist dies der Nikotinaufnahme über Nikotinersatzmedikamente ähnlicher als der Aufnahme über Zigaretten. Dies stimmt mit zwei anderen Beobachtungen überein. Dampfer haben das Gefühl, dass sie weniger abhängig von E-Zigaretten sind, als sie es von Zigaretten waren. Nichtraucher, die mit E-Zigaretten experimentieren, finden sie nicht attraktiv und fast keiner von ihnen geht zu täglichem Gebrauch über. Im Gegensatz dazu, geht etwa die Hälfte der Jugendlichen, die mit Zigaretten experimentieren, zu täglichem Rauchen über.”

Diesen Punkt können wir aus eigener Erfahrung, und vor allem durch zahlreiches Feedback unserer Kunden, bestätigen. Dampfer spüren viel seltener einen akuten Suchtdruck und fühlen sich weniger von der Sucht getrieben. Im Vergleich zur Tabakzigarette ist die E-Zigarette deutlich weniger Suchtmittel und mehr Genussmittel.

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Comments 6

  1. Ich beobachte schon seit langem meinen Kollegen der vor einem Jahr das dampfen begonnen hat.Man sieht hier über die Zeit ein deutliches Suchtverhalten.Die menge hat sich um das 5 fache gesteigert,von ab und an mal einen Zug ist es mittlerweile 30 min Dampfen am Stück geworden.Das gesicht wird langsam grau und der ganze Mensch sieht gar nicht mehr gesund aus.Das ist meine Langzeitstudie,sehe ich es doch jeden Tag.Fazit:Lasst es bleiben!

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      Vielen Dank für ihre sorgenvollen Beobachtungen um ihren Kollegen. So ehrenwert Ihre Sorge auch sein mag, widerspricht Ihre Einschätzung allen wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Dampfen. Sofern ihr Kollege zu den 99,8% der Dampfern gehört, die vorher geraucht haben, sollte sich sein gesundheitlicher Zustand seit dem Umstieg erheblich verbessert haben (auch bei erhöhtem Konsum). Das ist selbst den kritischsten WIssenschaftlern klar, welche deshalb auch nur noch dahingehend argumentieren, dass die E-Zigarette eine Einstiegsdroge für Kinder werden könnte. Das Ganze ist so eindeutig weil man die Schadstoffe messen kann (im Vergleich zu Zigaretten ca. 1:100). Und weil man beobachten kann wie sich sowohl die Blutwerte, als auch die Lungenfunktion bei einem Umstieg genauso schnell erholen wie bei einem Rauchstopp ohne E-Zigarette. Das bestätigen auch die Ärzte die ihre Patienten zu uns schicken und sich über die Verbesserungen der jeweiligen Krankheitsverläufe freuen. Fragen Sie ihn doch mal wie er sich fühlt? Falls er sich durch die E-Zigaretten-Nutzung wirklich “grau” und schlecht fühlen sollte, wäre die einzige Erklärung eine seltene Unverträglichkeit (z.B. gegen ein bestimmtes Aroma). Ansonsten sollten Sie ausschließlich Nichtrauchern von der E-Zigarette abraten. Denn die Wissenschaft wird sich, trotz der Gegenbemühungen mächtiger Lobbys, immer einiger dass sie das Leben von Millionen von Menschen erheblich verbessern und verlängern wird.

  2. Hallo,
    was ihr noch erwähnen solltet ist,man sollte mehr Trinken da es die schleimhäute ausgetrocknet.
    Und das der geschmack sich erst nach ca 3-4 Tagen anfängt zu verändern,da ich Raucher war könnte ich am Anfang nicht das schmecken was andere geschmeckt haben,erst wenn die geschmacksnerven sich erholt haben kann man das Dampfen genießen;-)
    Also nicht gleich nach einen oder zwei Tagen aufgeben weil es nicht schmekt;-)
    Lieben gruß Joh

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      Author

      Hallo Joh,

      vielen Dank für Deinen hilfreichen Kommentar! In diesem Beitrag geht es nur um die Erkenntnisse aus der britischen Studie. Praxisnahe Tipps für den Umstieg, wie Du sie gegeben hast, wollen wir bald in einem separaten Beitrag veröffentlichen.

      Beste Grüße,
      Christian

  3. Hallo,
    Ich habe etwa 25 Jahre täglich eine Schachtel Zigaretten geraucht.
    Zuletzt empfand ich Zigaretten als lästig, und habe den Konsum selbstständig auf wenige Zigaretten am Tag reduziert, und vorübergehend sogar ganz aufgehört.
    Ich wurde aber rückfällig und habe mir deshalb eine E-Zigarette gekauft.

    Plötzlich habe ich festgestellt, dass ich beim einkaufen an der Kasse das Zigarettenregal gar nicht mehr wahrgenommen habe.

    Meine Freundin kritisiert allerdings, dass ich jetzt umso mehr an der Dampfe ziehe.
    Tatsächlich verbrauche ich täglich etwa 15ml Liquid mit 3mg Nikotin, wobei ich das aber nur bedingt auf das Nikotin zurückführen kann.
    Vielmehr erscheint es mir der Frischeeffekt zu sein, den ich durch zugabe von Menthol erreiche.

    Ich werde es vielleicht mal ganz ohne Nikotin versuchen, und dann sehen wie sich der Konsum verändert.

    Mfg Dominik

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      Hallo Dominik,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Glückwunsch zum erfolgreichen Umstieg! 😀

      Das Nikotin ist sicherlich nicht der große Übeltäter der Tabakzigaretten, Du nimmst aber bei 15ml und 3mg/ml täglich immerhin 45mg Nikotin zu Dir. Das entspricht in etwa 50 Marlboro Zigaretten und ist im Vergleich zum Durchschnittskonsum unserer Kunden recht viel. Das Nikotin in E-Zigaretten ist zwar gebunden und wirkt dadurch sanfter, aber dennoch scheint es mir eine gute Idee es zu reduzieren sofern Dich das nicht zurück zu den Tabakzigaretten treibt. Vielleicht könnte der Beitrag “WIE GUT ERSETZT DIE E-ZIGARETTE DIE TABAKZIGARETTE?” interessant für Dich sein. Da findest Du weitere Infos zum Thema Nikotin und Zigaretztensucht im Allgemeinen.

      Viel Erfolg weiterhin und alles Gute!
      Christian

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