High Class Liquid

HERKUNFT DER INHALTSSTOFFE

  • Propylenglykol: Deutsche Pharmaindustrie
  • Glycerin: Deutsche Pharmaindustrie
  • Nikotin: Deutsche Pharmaindustrie
  • Wasser: Deutsche Pharmaindustrie
  • Aromen: Deutsche Aromahäuser, ein Aroma wird von einem Hersteller aus Dubai bezogen

REINHEIT DER INHALTSSTOFFE

  • Propylenglykol: >99,6%
  • Glycerin (pflanzlich): >99,6%
  • Nikotin (Tabakauszug): >99,9%
  • Wasser: Bi-Destillat (das Wasser wird in zwei Durchgängen destilliert um auch letzte Verunreinigungen zu entfernen)
  • Aromen:
    • Alle Aromen stammen von Pflanzen. Manche sind direkte Pflanzenauszüge (z.B. “Bourbon Vanilla”), andere werden z.B. aus Baumrinde gewonnen.
    • Keine Verwendung von Aromen welche im Verdacht stehen Lungenkrankheiten zu verursachen. High Class Liquid verzichtet z.B. auf sämtliche Diketone wie Diacetyl oder Pentandione, welche oft für cremige Aromen zum Einsatz kommen.
  • Alle Liquids sind frei von Ölen sowie Alkohol und sind koscher und HALAL geeignet.

Pharmazeutische Abfüllung

Die Abfüllung der High- Class Liquids findet unter lebensmittelrechtlichem Qualitätsstandard mit Hilfe vollautomatisierter pharmazeutischer Abfüllanlagen. Zudem verfügt High Class Liquid über ein Produktionslabor um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.

DIE VERPACKUNG – FLASCHEN OHNE WEICHMACHER

Die Liquidflaschen bestehen aus PET-G (glykose-modifizierter Kunststoff). Sie sind nicht ganz so leicht zu drücken, kommen dafür aber ohne Weichmacher wie Bisphenol A oder Phtalate aus. Diese krebserregenden Stoffe werden damit sicher umgangen. Die Flaschen haben eine pharmazeutische Zulassung und der Kindersicherungsverschluss ist nach ISO 8317 zertifiziert.

Allgemeine Informationen

Gegründet: 2009
Unternehmenssitz: Zechenstraße 88, 59425 Unna
Geschäftsführer: Daniel Koch

Erfahrungsbericht

Nachdem meine bessere Hälfte Bianca und ich uns Ende 2015 zu dem Schritt in die Selbstständigkeit entschlossen hatten, haben wir erst einmal online zu potentiellen Liquidlieferanten recherchiert. Allerdings konnte ich zur Qualität und Herkunft der verschiedenen Liquid-Hersteller im Internet überhaupt nichts an brauchbaren Informationen finden. “Made in Germany” war schon fast das Höchste der Gefühle. Bei manchen Herstellern heißt das übrigens so viel wie: “Also zumindest das Etikett haben wir in Deutschland auf die Flasche geklebt”.

Die Online-Recherche gestaltete sich also etwas schwierig. Also mussten wir zum Hörer greifen und die Liquidhersteller telefonisch kontaktieren. Ich hatte eine lange Liste mit unseren Fragen zum Unternehmen und zur Herkunft und Qualität der Inhaltsstoffe. Leider kamen wir meist nicht weit und es scheiterte (und scheitert bis heute) an der mangelnden Bereitwilligkeit “sich in die Karten schauen zu lassen”. Die Gespräche waren immer so lange freundlich wie der Mitarbeiter das Gefühl hatte, ich würde in den nächsten Minuten eine Bestellung aufgeben, und nicht seine wertvolle Zeit mit nervigen Fragen vergeuden.

Als ich dann schließlich im Büro von High Class Liquid anrief, lief es überraschend anders. Auf meine Nachfragen wurde ich mit dem Senior-Chef des Unternehmens (Rainer Koch) verbunden. Dieses Gespräch verlief genau umgekehrt wie alle anderen zuvor. Im ersten Moment zeigte sich der 58-jährige Diplom-Chemiker eher nüchtern (um nicht zu sagen knottrig) und nicht gerade “verkaufslustig”. Aber mit jeder Frage die ich ihm stellte, schien es ihm mehr und mehr Spaß zu bereiten sie zu beantworten. Nach knapp zwei Stunden waren alle meine Fragen sehr ausführlich beantwortet. Vor allem hatte ich im Vergleich zu Gesprächen mit anderen Herstellern bei ihm immer das Gefühl dass ich glauben kann was er sagt. Denn er antwortete immer gerade heraus und nie ausweichend. Auf die Frage “Sind denn alle Inhaltsstoffe aus Deutschland?”, erzählte er mir zum Beispiel dass eines der Aromen aus Dubai kommt, da sie ein Vergleichbares hier nicht finden konnten. Gut fand ich übrigens auch noch dass skype das bevorzugte Kommunikationsmittel im Unternehmen ist. “Da kann man sich zumindest in die Augen schauen.” Ich finde irgendwie ist das eine schöne Symbiose aus alten Werten und neuer Technologie.

Ich hatte also das erste Mal ein richtig gutes Gefühl. Und im Grunde war das sicherlich mehr als ich erwarten konnte. Aber Rainer lud mich sogar nach Unna ein, damit ich mir selbst ein Bild machen konnte.

Ich fuhr also nach Unna und durfte einen kompletten Rundgang durch die Produktion, das Labor und das Lager machen. Dabei wurde nicht nur jede Frage beantwortet, sondern mir wurden auch gleich viele wertvolle Tipps für den Einstieg in die Branche gegeben. Kurz darauf war ich ein zweites Mal mit der Kamera da und durfte die Produktion und das Labor filmen.

Ich möchte dabei noch anmerken dass ich zu dem Zeitpunkt erst gut 300€ für eine erste Mini-Bestellung bei High Class Liquid ausgegeben hatte. Wo ich bei anderen Herstellern am Telefon nach fünf Minuten unangenehmer Fragen abgewimmelt wurde, nahmen sich sowohl Rainer, als auch Sohn und Geschäftsführer Daniel Koch, insgesamt mehr als acht Stunden Zeit für mich. Und das während einer turbulenten Zeit in einem explodierenden Markt. Ich finde das sagt schon viel aus.

Wenn ich etwas kritisieren müsste (ich zwinge mich gerade dazu), wäre es dass die Ambitionen manchmal größer sind als es die Realität erlaubt. Zu Anfang hieß es z.B. noch: “Wir liefern innerhalb 48 Stunden.” Doch bei diesem Marktwachstum und plötzlichen Großbestellungen aus vielen Ländern gleichzeitig, kommt man halt manchmal mit neuen Personaleinstellungen kaum hinterher. Für uns sind solche Lieferengpässe natürlich schmerzhaft, aber würde ich das ernsthaft kritisieren wäre mir in dieser chaotischen Branche auch nicht mehr zu helfen.

Ich hoffe ich konnte Euch mit den Informationen und Erfahrungen einen guten Eindruck von High Class Liquid geben. Wenn dennoch Fragen offen sind, könnt ihr diese jederzeit via Email, Facebook oder Instagram stellen.